Herbst im Harz

goldener Herbst im Bodetal ° Oktober 2016

Wir können es nicht leugnen, der Harz hat eine große Anziehungskraft auf uns und wird mindestens einmal jährlich angesteuert.  Von Berlin aus ist er einfach ein naheliegendes und zudem absolut wundervolles  Wanderziel, genau richtig für naturlastige Wochenenden mit Berggefühlen die auch Flachländer überleben. Dieses Mal waren wir mit unserem Hundezuwachs unterwegs und haben uns in die eingefärbte Herbstnatur gestürzt. So ganz allein und herrlich menschenleer war es um die Bodetalsperre herum. Gute Wanderwege mit einigen abenteuerlichen Möglichkeiten durchs Gestrüpp, haben sich gelohnt und uns einen spannenden kleinen Ausflug für Mensch und Hund ermöglicht.  Rast haben wir im schnuckeligen Treseburg gemacht. Ein zauberhaftes kleines Örtchen von dem aus auch unser großes Wanderziel für den nächsten Tag los ging. Des Nachts konnte ich sogar eine Hirschkuh im Ort ausmachen, die durch das Wasser watete. Mit so viel Naturnähe habe ich bei Weitem nicht gerechnet. Für mich noch ein Grund mehr den Harz zu lieben 😀 Und auch auf der abwechslungsreichen Wanderung Richtung Hexentanzplatz ( die wir allerdings aus Zeitgründen nicht zu Ende gingen), konnten wir am Berg eine große Gruppe Gemse oder Muffelwild ( sie waren weit weg) beobachten.  Die Krönung einer wirklich schönen Wanderung, mit einigen Höhenmetern, einigen mehr Mitmenschen und vielen schönen Ausblicken, vor allem durch die goldenen Herbstblätter. Auf dem Rückweg schauten wir noch bei der Teufelsmauer vorbei und hatten ein fabelhaft passend dramatisches Wetter dazu bekommen, was mein Fotografenherz ungemein erfreute. Ein Harzwochenende lohnt sich einfach immer.

Sandhöhlen und Hamburger Wappen ° November 2018

Im Spätherbst 2018 verschlug es uns abermals für ein Wochenende in den Harz. Diesmal mit der Idee den nahenden Winter mit einem urigen Weihnachtsmarktbesuch in Quedlinburg zu eröffnen. Vorher wanderten wir uns ein wenig glücklich indem wir durch den Wald zu den Sandhöhlen marschierten und uns dem dortigen Steinzeit-Feeling, allerdings mit vielen neumodernen Schriften, hingaben.  Mit gutem Hunger schlenderten wir danach noch ein wenig ums Schloss Wernigerode und schlugen uns in einem Altstadtlokal die Bäuche voll. Den nächsten Morgen genossen wir die einsame Aussicht vom Hamburger Wappen und wanderten gemütlich die Runde zum Großvaterfelsen und zurück. Sehr urig schön zu gehen und sehen, vor allem mit der sanften Morgensonne als Begleitung. Ein absolutes Muss war natürlich ein fettes unbeschreiblich gutes Stück Käsekuchen im Quedlinburger Cafe Vincent. Den restlichen Platz füllten wir nach widerholter aber nie satt zu sehender Altstadtbesichtigung mit Grünkohl und Bratwurst auf dem kleinen aber feinen Weihnachtsmarkt am Rathaus. Gemütlich wars und schön sowieso. Nun kann der Winter kommen.

 

 

 

 

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